95 Prozent aller Mails sind Werbemüll

Anwender sind in immer höherem Maße Spam-Mails ausgesetzt. 95 Prozent aller im dritten Quartal des laufenden Jahres versendeten E-Mails waren unerwünschte Werbesendungen.

Einer G DATA-Studie zufolge bilden reine Text-Mails den mit Abstand größten Teil des Werbemülls für Viagra und Co. Die erstmals im Frühjahr 2007 aufgetauchten Spam-E-Mails mit PDF-Anhang gehen dagegen zurück. Der jüngst aufgetauchte Fall von Spam in Form von MP3-Dateien war nach Einschätzung der Experten lediglich ein Versuchsballon, der kaum den erhofften Erfolg mit sich brachte.

Spam ist jedoch nicht nur lästig, wenn er den E-Mail-Eingang verstopft, sondern hat auch unangenehme Nebeneffekte. Nicht selten verstecken sich in den Spam-E-Mails Links auf Webseiten, die zur Einschleusung von Schadcodes genutzt werden. Deren Anteil liegt aktuell bei gut acht Prozent. Infektionen durch Webseiten sind laut G DATA klar auf dem Vormarsch: 50 Prozent der weltweiten Malware-Infektionen gehen auf das Konto dieser so genannten “Drive-by-Infektionen“.

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