4,2 Millionen Überwachungskameras und kaum weniger Verbrechen

Das britische Innenministerium hat eine Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, welche Auswirkungen Überwachungskameras auf die Verbrechensrate haben.

Das Ergebnis der Untersuchung fällt dabei überaus ernüchternd aus: Das britische Innenministerium hat 75 Prozent seines Budgets für Präventivmaßnahmen in die Installation von landesweit rund 4,2 Millionen Überwachungskameras investiert. Doch die Studie kommt zu dem Schluss, dass nur wenig an der Verbrechensentwicklung geändert hat.

Die weltweit höchste Dichte an Überwachungskameras hat vor allem dazu geführt, dass mehr Straftaten gemeldet wurden. Gewaltvergehen konnten dadurch aber nicht vermindert werden.

Die Studie der Campbell Collabaration verweist allerdings auf Teilerfolge: So zeigte sich, dass Kameras in Parkhäusern zu 50 Prozent weniger Straftaten geführt haben.

Die Verbrechungsbekämpfung mit Hilfe von Überwachungskameras soll daher fortgeführt werden. Der Untersuchung nach müsse man die Kameras künftig aber vor allem gezielter einsetzen.

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