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22 Verdächtige geschnappt

Französische Ermittler haben bei einer landesweiten Razzia gegen eine Hackergruppe insgesamt 22 Verdächtige geschnappt – darunter auch einen 14-Jährigen. Den meist jugendlichen Tätern werden Computervandalismus und Netzattacken vorgeworfen. Daneben sei Wirtschaftsspionage nicht auszuschließen, so die Behörden.

Die Ermittler waren im Februar diesen Jahres auf die Bande aufmerksam geworden. Ein Fischerei-Unternehmen aus dem Raum Dijon hatten wiederholt über Computervandalismus, Angriffe auf IT-Infrastruktur sowie die Vernichtung von sensiblen Daten geklagt. Die Behörden untersuchten die Berichte und identifizierten ein Hackerforum, in dem sich rund 200 Online-Kriminelle tummelten, die sich über ganz Frankreich verteilten. Spezialisten ermittelten die nun Festgenommenen, da sie in dem Forum besonders aktiv waren. Insgesamt sollen sie 34 Unternehmen angegriffen haben, darunter auch welche aus Russland und Island. Der verursachte Schaden sei „erheblich“, so Staatanwalt Jean-Pierre Alacchi.

Diese Woche schlugen die Ermittler zu und nahmen in der Mitte und im Süden Frankreichs sowie in der Nähe von Paris die Verdächtigen fest. Alacchi sagte zu den Festgenommenen: „Die Hacker sind alle sehr jung – ihr Alter variiert zwischen 14 und 25 Jahren.“ Alacchi zufolge seien die Jugendlichen alle Computer-Genies, die stolz auf ihre Taten seien. Sie seien alle bislang nicht vorbestraft. Ihnen drohen nun mehrjährige Haftstrafen saftige Geldbußen und hohe Schadensersatzforderungen der betroffenen Unternehmen. Über die Hintergründe der Taten ist bislang nichts bekannt. Alacchi wollte Wirtschaftsspionage nicht ausschließen.

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