2008 wird das Jahr der iPhone-Hacker

Security-Experten gehen davon aus, dass im nächsten Jahr zahlreiche Hacker-Attacken auf das iPhone zielen werden.

Das Sicherheitsunternehmen Arbor Networks vermutet, dass das iPhone von Apple im Jahre 2008 Opfer vielfältigster Hacker-Angriffe sein wird. Dabei sollen “drive-by-attacks“ die am häufigsten verwendete Methode sein. Drive-by-Infektionen kann sich ein iPhone-Besitzer auf infizierten Webseiten oder beim Surfen in schädlichen WLANs holen.

Die Experten begründen diese wahrscheinliche Angriffswelle mit der enormen Aufmerksamkeit, welche das iPhone seit seiner Markteinführung auf sich gezogen hat. Es könnte sogar eine Art Wettbewerb unter den Cyber-Kriminellen entstehen, nach dem Motto, wer ist der erste Hacker, der Schadcode auf der iPhone-Plattform verbreitet.

Dagegen seiht die Security-Firma G Data keine nennenswerte Gefahr auf das Kulthandy zukommen. „Die Entwicklung und Verbreitung von Schadcode für iPhone und Symbian lohnt sich aus cyberökonomischen Gesichtspunkten nicht“, sagen die Experten von G Data. Die Vielzahl der Betriebssysteme, die schwierige Verbreitung von Malware und die fehlenden Cyber-Crime-Geschäftsmodelle machen Smartphones für Kriminelle unattraktiv.

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