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16-Jähriger legte Schulserver lahm

Ein 16-Jähriger wollte im Kreis Gütersloh mit Computersabotage seine ehemalige Schule erpressen. In diesem Zusammenhang verschaffte er sich Zugriff auf die Webseite der Schule und startete einen DoS-Angriff auf einen Schulserver.

Nach diesem virtuellen Angriff war die Schule nicht mehr über das Internet erreichbar, berichtet der ‚Spiegel‘. In Form von einer verschickten E-Mail verlangte der ehemalige Schüler im ersten Schritt 200 Euro für die Einstellung der Attacke. Wenig später erhöhte er auf 400 Euro.

Anschließend prahlte der 16-Jährige im Internet damit, dass die Schule seinen Angriff nicht unterbinden kann und auch die Polizei ihn nicht zu fassen kriegen wird. Für kurze Zeit stellte er die Attacke ein und startete sie wenig später erneut. Auf diese Weise wollte er angeblich seine technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Zur Verschleierung seiner Machenschaften nutzte der Jugendliche einen Anonymisierungsdienst. Trotzdem gelang es den Beamten der Bielefelder Polizei nach kurzer Zeit, dem Angreifer auf die Schliche zu kommen. Inzwischen konnte die Polizei die Identität des ehemaligen Schülers ermitteln.

Offenbar steht der 16-jährige Angreifer zudem im Verdacht, mit fremden Kreditkarten eingekauft zu haben und mit DoS-Angriffen drei weitere Webseitenbetreiber erpresst zu haben. Aus diesem Grund ermittelt die zuständige Polizei nun wegen Computersabotage und versuchter Erpressung. Voraussichtlich muss der Schüler mit zivilrechtlichen Schadenersatzforderungen rechnen.

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