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15-Jähriger löscht Homepage der Stadt Ansbach

Diesen Streich wird ein Jung-Hacker so schnell nicht mehr vergessen: Der 15-Jährige hat den Internetauftritt der fränkischen Stadt Ansbach komplett gelöscht. Jetzt drohen dem Teenager saftige Regressforderungen in fünfstelliger Höhe. Mit dieser Aktion reiht er sich in die Liste jugendlicher Hacker ein.

Wie die Polizei Nürnberg am Montag mitteilte, gestand der Schüler bereits, den Internetauftritt von Ansbach lahmgelegt zu haben. Der 15-Jährige verriet sich und sein Treiben selbst, da er Spuren im Internet hinterließ, über die er ausfindig gemacht und letztlich zur Rede gestellt werden konnte.

Ende Juli waren plötzlich die Webseiten der Stadt Ansbach nicht mehr erreichbar. Ein Fachmann hatte daraufhin festgestellt, dass die Seiten größtenteils vom Server gelöscht worden waren. Der Schüler aus der Region Ansbach muss sich nun wegen Datenveränderung strafrechtlich verantworten. Womöglich muss er 10 000 Euro für die Neugestaltung des Webauftritts bezahlen. Dabei besaß die Stadt sicherlich eine Datensicherung ihres Online-Angebots.

Noch ausgefallener agierte ein 14-Jähriger im polnischen Lodz, der im Januar dieses Jahres die Kontrolle über das dortige Straßenbahnnetz übernahm. Mit einer umgebauten TV-Fernbedienung manipulierte der Technik-Freak die Weichenstellungen der Bahnen und spielte mit ihnen wie mit einer Modelleisenbahn. Für uns ist der junge Pole klar die Nummer eins der eigenwilligen Hacker der letzten Jahre. Wir haben für Sie die zehn aufregendsten, kuriosesten und böswilligsten Hacks der vergangenen Jahre zusammengestellt.

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