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12 Jahre für Handel mit gestohlenen Bankdaten

In den USA wurde ein 22jähriger zu einer Freiheitsstrafe von 12 Jahren verurteilt – wegen massenhaften Absatzes von gestohlenen Kreditkartennummern im Internet.

Laut Ermittlungsakten hat David Benjamin Schrooten, in Verbrecherkreisen auch als Fortezza bekannt, gemeinsam mit einem Hacker-Komplizen im Internet die Handelsplattform Kurupt.su geschaffen, auf der gestohlene Kreditkartennummern zum Verkauf angeboten wurden. Zwei Jahre lang hat Schrooten anderen Betrügern über 100.000 Kreditkarteninformationen verkauft, die ihm regelmäßig von Hackern angeliefert wurden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, machte der junge Holländer auch nicht davor Halt, die Kollegen aus der eigenen Zunft zu bestehlen. Der von ihm verursachte Gesamtschaden wird auf 63 Millionen Dollar geschätzt.

Vor ungefähr einem Jahr wurde Schrooten in Rumänien festgenommen und daraufhin den amerikanischen Behörden überstellt. Im November bekannte er sich der verbrecherischen Absprache, des Bankbetrugs, der Machenschaften mit Zugriffsmethoden, der vorsätzlichen Verursachung von Schaden an geschützten Computerressourcen sowie des Diebstahls von persönlichen Daten unter erschwerten Umständen für schuldig.

Sein amerikanischer Komplize Christopher A. Schroebel wurde vergangenen Sommer verurteilt Wegen systematischen Hackens von Handelsterminals, der Verwendung von Spionage-Software, des Diebstahls von Bankdaten und deren illegaler Nutzung erhielt er 7 Jahre Gefängnisstrafe. Der Dritte im Bunde, Charles Tony Williamson, auch bekannt als Guerilla Black, MrBusinessman62 und BlackDollA, steht nächstes Frühjahr vor Gericht. Den Ermittlungen zufolge war er der Kopf einer kalifornischen Gruppe von Ankäufern gestohlener Daten und Stammkunde bei Kurupt.su. Es wurde festgestellt, dass Williamson in Schriftkontakt mit Schrooten stand, die „Ware“ en gros bezog und sie unter den Mitgliedern der Gruppierung zur Durchführung von betrügerischen Transaktionen verteilte.

Quellen:

12 Jahre für Handel mit gestohlenen Bankdaten

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