WLAN bedroht die Datensicherheit

Viele deutsche WLAN-Verbindungen sind weiterhin offen für Hacker-Attacken. Noch immer ist jedes elfte Funknetz offen, wie das Sicherheitsunternehmen PC-Feuerwehr meldet. Dabei können Internetnutzer mit einfachen Handgriffen ihre Daten vor dem illegalen Zugriff Dritter schützen – wir zeigen Ihnen den Fünf-Punkt-Plan für Ihre WLAN-Sicherheit.

Der 24-Stundennotdienst PC-Feuerwehr analysierte in 20 deutschen Großstädten die Sicherheit von Wireless Local Area Networks (WLANs). In den Teststädten fielen die Ergebnisse sehr unterschiedlich aus: Sind in Dresden und im rheinischen Oberberg 5,4 Prozent der WLANs unverschlüsselt, gelten in Augsburg bereits 14,7 Prozent der Funkkanäle als unsicher.

Auf einer etwa 40 Kilometer langen Strecke, die sowohl durch Wohn- als auch Gewerbegebiete führt, zählten die WLAN-Experten Funknetze und ermittelten deren Verschlüsselungsstatus. Dabei kann im Vergleich zum Vorjahr eine positive Bilanz gezogen werden: 2007 waren die Zahlen der offenen WLANs oft doppelt und teilweise sogar dreimal so hoch.

Verbesserung der WLAN-Sicherheit

In Hamburg sind beispielsweise 6,5 Prozent (2007: 12,0 Prozent) und in Köln 10,7 Prozent (2007: 19,2 Prozent) unverschlüsselt. In München ist die Verbesserung der WLAN-Sicherheit besonders deutlich: War im Vorjahr noch jeder dritte drahtlose Internetzugang nicht ausreichend gesichert, ist es in diesem Jahr nur noch jeder elfte.

Augsburg ist das Schlusslicht

Am besten schnitten in der Analyse die drahtlosen Internetzugänge in Dresden und Oberberg ab: circa 5,3 Prozent der Netze sind in den beiden Städten unverschlüsselt. Dicht gefolgt von Darmstadt, wo 5,6 Prozent der Netze nicht ausreichend oder gar nicht verschlüsselt sind. Schlusslicht der Auswertung ist in diesem Jahr Augsburg mit 14,7 Prozent (2007: 19,9 Prozent) unverschlüsselter Funknetze.

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