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Wiederauferstehung alter Spammer-Tricks

Am vierten April feiert die gesamte christliche Welt das Auferstehungsfest Ostern.

Jahr für Jahr ist Ostern nicht nur ein Anlass zur Freude und zum Eierfärben, sondern auch die Grundlage für verschiedene Marketing-Maßnahmen. In den Geschäften werden die entsprechenden Accessoires angeboten, überall gibt es österliche Aktionen und auch beim Spam treten rechtzeitig die zum Thema passenden Versendungen auf den Plan.

Die Spammer nutzen Ostern gewissermaßen von vorn bis hinten aus. Die umfangreichste, zeitlich auf das Auferstehungsfest abgestimmte, russische Versendung preist Kurztrips über die Osterfeiertage an:

Die englischsprachigen Spammer gingen noch einen Schritt weiter.

Um die Weihnachtsfeiertage erhielten viele Internetuser Spam-Mails, in denen personalisierte Briefe von Santa Claus angepriesen wurden. Am Vorabend von Ostern erinnerten sich die Spammer urplötzlich an diesen interessanten Marketing-Gag und begannen, personalisierte Briefe vom Osterhasen anzubieten!

Auch der Preis, der gleich neben dem niedlichen Häschen angezeigt wird, lässt an die personalisierten Briefe vom Weihnachtsmann denken – genau dieselbe Summe musste man aufbringen, um ein Kind mit Post zum Weihnachtsfest zu überraschen.

Die deutschen Spammer übertrafen allerdings alles. Bereits das zweite Jahr in Folge nutzen sie das Thema Ostern, um Porno-Websites zu bewerben.

Wie viele andere Feiertage auch, ist Ostern ein dankbares Thema für Spammer. Doch selbst wenn die Angebote der Spammer äußerst verlockend klingen, und man dieser Verlockung gern nachgeben würde, sollte man doch innehalten und noch einmal darüber nachdenken, weil die von den Spammern gelieferten Waren und Dienstleistungen in den allermeisten Fällen nicht den Erwartungen gerecht werden und sie dem Anwender daher auch nichts als Enttäuschung bescheren. Und auf den Porno-Sites erwarten ihn zudem Schadprogramme.

Wiederauferstehung alter Spammer-Tricks

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