Watchguard: Unternehmen haben Angst vor Viren und Spam

Eine neue Studie von Watchguard Technologies unter 296 Geschäftsführern, Abteilungsleitern, Projekt- und IT-Managern in Deutschland und Großbritannien zeigt: Die meisten Unternehmen sehen in Spam (82 Prozent) und Viren (60 Prozent) das größte Sicherheitsproblem. Elf Prozent sorgen sich um den Verlust von Daten, zehn Prozent um Hacker-Attacken und neun Prozent um Schädigung durch Dialer.

Zur Vorsorge greifen die meisten Unternehmen auf automatisierte Downloads zum Virenscan (86 Prozent) zurück, während 38 Prozent ihre Updates eigenhändig auf regelmäßiger Basis vornehmen. Sechs Prozent reagieren nur, wenn ein konkreter Vorfall vorliegt. Im Vergleich zwischen Großbritannien und Deutschland zeigt sich, dass deutsche Unternehmen sorgfältiger mit dem Virenschutz umgehen. 55 Prozent der Befragten gaben an, Updates auf regelmäßiger Basis vorzunehmen, während es auf der Insel nur 26 Prozent waren.

Auf die Frage, welche Vorsichtsmaßnahmen geplant sind, priorisierten 56 Prozent den Schutz vor Virenattacken sowie die Aufklärung der Mitarbeiter (42 Prozent). Sechs Prozent gaben an, noch immer keine Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Deutsche Unternehmen setzen im Vergleich mehr auf die Technologie, während die englischen Kollegen die Aufklärung der Mitarbeiter favorisieren. 60 Prozent wollen in Deutschland einen Virenschutz und 40 Prozent eine Verschlüsselungstechnologie implementieren, auf der Insel sind es dagegen nur 52 beziehungsweise 28 Prozent der Befragten. Dagegen forcieren 48 Prozent der englischen Unternehmen die Aufklärung ihrer Mitarbeiter, während es hierzulande nur 35 Prozent sind.

„Die meisten Unternehmen fürchten fälschlicherweise noch immer besonders Virenattacken. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass die meisten Sicherheitsprobleme hausgemacht sind“, erklärt Anna Focks, Senior Director EMEA bei Watchguard. „Unternehmen müssen deshalb einerseits sicherstellen, dass sie die richtige Technologie im Einsatz haben. Aber genauso wichtig ist es, dass Sicherheitsadministratoren sich darauf verlassen können, dass alle Mitarbeiter die Sicherheitsrichtlinien verstehen und immer über die neuesten Gefahren informiert sind.“

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