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Viren-Almanach (Nr. 9, September 2009)

  1. Die Top-Drei-Länder, in denen am meisten schädliche URLs gefunden wurden.

    Spitzenreiter ist Kanada, dort tauchten über 21% aller schädlichen Links weltweit auf.
    Auf dem zweiten Platz befinden sich die USA mit 16%, auf
    Platz drei China mit 15%.

  2. Die Top-Drei-Länder mit den meisten Webseiten, über die schädliche Objekte verbreitet wurden.

    China belegt in dieser Kategorie Platz eins – mit 26% aller infizierten Webseiten weltweit.
    Platz zwei geht an die USA mit 18%.
    Auf dem dritten Platz liegt Russland mit 12%.

  3. Die Webseite, über die die meisten Schadprogramme verbreitet wurden.

    langlangdoor.com – diese Adresse ist der Grund für 1,62% aller infizierten Computer weltweit. Bei der Webseite handelt es sich um ein chinesisches Portal, auf dem pornographische Inhalte angeboten werden. Immer noch ein geeignetes Mittel (Social-Engineering-Trick), um zahlreiche Anwender auf infizierte Webseiten zu locken.
    Über langlangdoor.com wurden vor allem Trojaner verbreitet, die zum größten Teil zu den Familien Trojan-Downloader.Win32.Agent und Trojan.Win32.StartPage gehören.

  4. Die Webseite, über die die meisten unterschiedlichen Schädlinge verbreitet wurden.

    gddsz.store.qq.com – Über diese Internetseite wurden insgesamt 1.142 Schadprogramme verbreitet, darunter befanden sich nahezu alle erdenklichen Arten von Malware.

  5. Der größte Schädling

    Trojan.Win32.Chifrax.d mit 388 MB. Von diesem Trojaner wurden zahlreiche Modifikationen registriert, die allesamt größer sind als 300 MB.

  6. Der kleinste Schädling

    Trojan.BAT.Shutdown.ab mit 30 Byte. Dieser Schädling ist Teil eines anderen Trojaners, mit dessen Hilfe Anwendercomputer infiltriert werden.

  7. Die größte Schwachstelle auf Anwendercomputern

    Adobe Flash Player Multiple Vulnerabilities, die erstmals Ende Juli dieses Jahres entdeckt wurden. Mittels dieser Schwachstellen können Cyberkriminelle auf Anwendersysteme zugreifen und dort willkürlich Codes ausführen, vertrauliche Daten anzapfen und das Sicherheitssystem umgehen. Weitere Informationen zu den Adobe-Lücken inkl. Tipps, wie man diese schließt, sind verfügbar unter: http://www.viruslist.com/en/advisories/35948

  8. Der populärstes Exploit

    Exploit.JS.DirektShow.a. Exploits dieser Familie nutzen in Verbindung mit dem Exploit.Win32.DirektShow eine gefährliche Sicherheitslücke im Internet Explorer (Versionen 6 und 7) und sind in letzter Zeit im Internet weit verbreitet.

  9. Der am weitesten im Netz verbreitete Schädling

    Packed.Win32.TDSS.z, der im Laufe eines Monats versucht hat, Anwendercomputer in 108 verschiedenen Ländern zu befallen.

  10. Scherzprogramm des Monats (so genannter Hoax – ein Programm ohne schädliche Funktion, das Anwender allerdings erschrickt oder von der Arbeit abhält.)

    Hoax.JS.Agent.c – der Hoax mit dem größten Aufkommen. Dieses Programm zeigt ein Videofragment mit anstößigem Inhalt und überhäuft den Anwender mit beleidigenden Mitteilungen, die sich nicht abstellen lassen.

Viren-Almanach (Nr. 9, September 2009)

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