News

Verschlüsselung per Laser: Billiger, besser

Auf der Suche nach dem Heiligen Gral der unknackbaren Verschlüsselung sind Forscher in Japan jetzt auf eine neue Methode verfallen: Sie lassen zufällige Zahlenfolgen von Lasern generieren.

Weil durch Software generierte Schlüssel letzten Endes immer einem Muster folgen, auch wenn dieses noch so schwer zu erkennen ist, sind sie im Prinzip vorherzusehen und damit auch zu knacken – deshalb ist man in einem gemeinsamen Projekt der Saitama-Universität und der Forschunsgeinrichtungen von NTT DoCoMo auf einen ganz anderen Ansatz verfallen.

Das neuartige System nutzt zur Generierung von Zahlen-Sequenzen einen Standard-Halbleiter-Laser und einen externen Spiegel, der einen Teil des Lichts zurück in den Laser reflektiert.

Durch diese “Rückkopplung” oszilliert das Licht zufällig, was sich in ein Wechseltrom- und anschließend in ein Binär-Signal verwandeln lässt. Die ZUfalls-Sequenzen lassen sich dabei mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1,7 Gigabits in der Sekunde erzeugen.

Weiterer Vorteil: Die Integration dieser Technik in vorhandene Kryptographie-Systeme soll relativ kostengünstig sein

Verschlüsselung per Laser: Billiger, besser

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach