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US-Armee: Videospiel, um Selbstmorde zu verhindern

Das Spiel läuft ab wie ein interaktiver Film, bei dem die Spieler Entscheidungen für die Hauptfigur des Spiels treffen müssen, den Soldaten Kyle Norton. Eine Virtual Experience Immersive Learning Simulation (VEILS) nennt es Entwickler Will Interactive, Inc. Er sichert sich im Vorspann zugleich ab, keinesfalls für jedwelche Handlungen im realen Leben verantwortlich sein zu wollen.

Kyle Norton ist am Durchdrehen, weil es auch noch Probleme zuhause gibt. Seine Verlobte hat sich einen anderen gesucht, der auch noch der Vater ihres Kindes ist, sein Auto fährt und mit seiner Bankkarte das Konto abräumt. Eien Bombe am Straßenrand hat einen seiner Freunde getötet. Norton wird depressiv und schläft kaum noch, seine soldatische Leistung lässt nach, aber er will auch mit seinen besten Kumpels nicht darüber reden.

In diesem Stil geht es weiter mit der Army-Soap. Der Spieler muss sich mal in den angeschlagenen Kämpfer versetzen und Entscheidungen treffen wie die, ob er sich Familie oder Freunden anvertraut. In einer anderen Simulation muss er einem Freund beistehen, der suizidgefährdet ist. Je nachdem, wie er sich entscheidet, bekommt er ein Happy End serviert oder die Geschichte endet mit Tod und Tränen.

Das Spiel ist Teil einer Kampagne zur Suizidprävention, für die die US-Armee annähernd eine Million $ ausgeben will. Die offizielle Zahl der Selbstmorde innerhalb der Armee stieg von 79 im Jahr 2003 auf 115 im letzten Jahr, versuchte Selbstmorde nicht mitgezählt. Zwei Drittel der erfolgreichen Suizide unternahmen Soldaten, die sich im Kampfeinsatz befanden oder aus ihm zurückgekehrt waren.

Das Demo von Beyond the Front sei eher nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet, warnt die Armee. Denn es enthalte mäßig vulgäre Ausdrücke sowie realistische Darstellungen von Kampfhandlungen und dabei erlittenen Verletzungen.

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