News

Security-Studie findet überschaubare Intelligenz bei Internetsurfern

Das allgemein bekannte Fachwort heisst hier “PEBKAC” (Problem exists between keyboard and chair), nicht wahr? Das Psychology Department der North Carolina State University jedenfalls zeigte 42 Studenten einige Webseiten, über welche sie im Anschluss befragt werden sollten. Was die armen Opfer nicht wussten: Unverlangte Pop-Ups lauerten ihnen auf. Davon eine echte Windows-Fehlermeldung und drei gefälschte, wie man sie aus den bekannten, plumperen Malware-Angriffen kennt.

Über die Hälfte der Probanden reagierten auf alle auftretenden Pop-Up-Störungen mit einem reaktionsstarken, entschlossenen Klick auf OK. Einige wenige waren so schlau, mit generellem Schliessen des anrüchigen Warnfensters zu reagieren, einige andere schoben das Warn-Teil einfach weg oder minimierten es – soll sich doch jemand anderer darum kümmern. Bei der anschliessenden Befragung gab wiederum etwa die Hälfte an, den Inhalt von Windows-WarnPopups grundsätzlich nicht zu beachten, weil die einen ja nur stören. Damit darf das Bemühen um User-Erziehung per Pop-Up als gescheitert gelten.

Müssen OS-Entwickler jetzt sogar aufhören, die Verantwortung für offene Sicherheitslücken auf den Benutzer abzuschieben? Nicht auszudenken… die erwähnte Studie jedenfalls wird demnächst im Fachjournal “Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society” erscheinen.

Security-Studie findet überschaubare Intelligenz bei Internetsurfern

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach