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Schwerer schlag gegen Raubkopierer-SzeneErschienen

Der schwedischen Polizei ist ein schwerer Schlag gegen die internationale Raubkopierer-Szene gelungen. In einer Razzia beschlagnahmten die Ermittler in einer Wohnung bei Stockholm einen Server mit insgesamt 65 Terabyte Daten. Der Server gehörte einer der wichtigsten Filesharer-Gruppen weltweit. Schon glauben erste Piratenjäger daran, die wichtigste Quelle für Pirate Bay und andere Filesharer-Seiten trocken gelegt zu haben.

In einer Wohnung nahe Stockholm stießen die Polizisten auf den größten Fund dieser Art in Schweden überhaupt. Der Server soll zu der schwedischen Topsite Sunnyvale gehören, einem Verbund von Servern, der gleich verschiedenen hochrangigen Raubkopierer-Gruppen als Daten-Reservoir und Plattform zur Koordination ihrer Aktivitäten dient. Topsites wie Sunnyvale sind für diese so genannten Warez-Gruppen äußerst wichtig. Sie dienen den Mitgliedern, die sich oft nicht persönlich kennen, zur Kommunikation und Verbreitung raubkopierter Daten.

Die private schwedische Urheberrechtsgruppe Antipiratbyran begrüßte die Polizeiaktion ausdrücklich. Die Piratengruppen lägen falsch bei der Überzeugung, sich wirkungsvoll verbergen zu können, sagte Henrik Pontèn, der Anwalt der Organisation, der schwedischen Tageszeitung Svenska Dagbladet. „Das Urheberrecht gilt auch im Internet und wir werden auch in Zukunft der Bekämpfung dieser Gruppen den höchsten Stellenwert einräumen.“

Nach der Razzia sei zudem der Rest des Sunnyvale-Netzwerkes zusammengebrochen, das aus zehn weiteren Servern bestanden habe, so Pontén weiter. Pontén ist sich sicher, dass damit auch die Tage des größten Filesharer-Seite The Pirate Bay gezählt seien. Sunnyvale sei die Hauptquelle für die auf Pirate Bay verbreiteten Raubkopien gewesen. Dem widerspricht allerdings Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde. Sunnyvale sei bei 800.000 Mitgliedern höchstens eine von vielen Quellen gewesen.

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