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Schock: Spiele machen mehr Geld als Musik und Filme zusammen

Verdict Research zählte die bereits verbuchten und die noch für dieses Jahr erwarteten Verkäufe von Computer- und Videospielen, Musik-CDs und -Downloads sowie Film-DVDs und -Downloads zusammen und kam zu erschütternden Ergebnissen: Im Inselreich Ihrer Majestät Elizabeths der Zweiten macht die interaktive Unterhaltungssparte 2008 bei einem Wachstum von 42 Prozent mehr Umsatz als Musik und Film zusammen.

Grosses Geheule bei der Entertainment Retailers Association, und man solle diese Zahlen nicht Ernst nehmen, schliesslich würden hier Videospielkonsolenhardware mit eingerechnet, nicht aber MP3-Player oder DVD-Abspieler. Der Autor der Studie, Malcolm Pinkerton, hält dagegen und argumentiert, Ladenketten würden ihren Verkaufsraum umgestalten: Musik-CDs und Fim-DVDs in den Hintergrund, dafür mehr MP3-Player, Bücher (!) und vor allem Spiele nach vorne.

Matthew Piner Autor des Video Games and Consoles Retailing Report, pflichtet ihm bei: “Spiele stellen eine vergleichsweise billige, aber dennoch aufregende und innovative Freizeitgestaltung dar”. Egal, wie herum man rechnet: Die Zeichen stehen an der Wand, das Ende ist nahe, nur Busse tun will wieder keiner.

Wir haben es natürlich schon vorher gewusst: Die wahren Piraten sind Spieledeveloper, sie sind schuld am Niedergang der Hyper-Pop-Kultur und des Hollywood’schen Schein-Glamour. Aber was solls. Auf uns hört ja wieder keiner. Bis man den Wechsel nicht mehr übersehen kann.

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