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Schnelles Geld durch Handy-Hack?

In den meisten europäischen Ländern kann man Mobiltelefone zum Sonderpreis kaufen – solange man es mit dem Vertrag eines bestimmten Providers erwirbt. Oft funktionieren die Telefone sogar nur mit genau diesem Provider. Damit ein solches Telefon über jeden x-beliebigen Provider funktioniert, muss man es knacken, also den SIM-Log entfernen. Dafür wird die Firmware ausgetauscht.

In der Regel werden solche Telefone offiziell nicht verkauft – sie gehören zur Grau-Ware. Der Markt dafür ist jedoch ziemlich groß. Manche Quellen behaupten, dass etwa 15 bis 18 Prozent der Anwender in den letzten 6 Monaten derartige Telefone benutzt haben – was einen wirtschaftlichen Schaden von über 1,5 Millionen Euro bedeutet.

Natürlich ist das Entfernen des SIM-Logs illegal, zudem tauchen aber auch einige Probleme auf – vor allem bei der Sicherheit. Viele moderne Telefone verwenden das Betriebssystem Symbian und unterliegen somit der Infektionsgefahr durch Viren. Es sind bereits Fälle bekannt, in denen die auf dem Graumarkt erstandenen Telefone mit Cabir oder anderer Malware infiziert waren. Eine weitere Gefahr liegt in der Firmware, über die ein illegaler Service-Anbieter verwendet werden kann. Dieser Provider kann für den Anwender teuer werden und einige hundert Euro kosten. Laut italienischer Medienberichte wurden bereits mehrere Fälle illegaler Provider entdeckt und die Ermittlungen aufgenommen.

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Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

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