Das berühmt-berüchtigte Russian Business Network (RBN) verlagert seine kriminellen Aktivitäten nach Asien.
Nach Angaben von Trend Micro scheinen die bisherigen RBN-Provider dem zwielichtigen Kunden alle Dienste zu verweigern. Jedenfalls seien die Profi-Hacker seit Dienstag vergangener Woche nicht mehr eindeutig zu lokalisieren.
Die russischen Cyber-Kriminellen hatten lange mit starken Hosting-Aktivitäten von Malware-Kits von sich Reden gemacht. Auf der RBN-Seite gab es nicht nur alle Arten von Tools für Online-Kriminelle, RBN hat auch die Webseiten diverser Regierungen wie der Türkei, USA und Brasiliens – angeblich mit Rückendeckung der russischen Regierung – attackiert.
Sicherheitsexperten vermuten die russischen Hacker jetzt in Asien am Werk. Jedenfalls bieten einige in Taiwan und China gehostete Seiten seit kurzem RBN-typische Kits zum Erstellen von Malware an.