QUI(C)K Money

Regelmäßige Leser dieses Blogs oder anderer Analysen erinnern sich vielleicht daran, dass wir im Sommer vergangenen Jahres über eine neue Version des Schädlings Bancos.aam berichteten, der auf den Diebstahl von Anwenderdaten eine russischen Plattform für den Online-Börsenhandel namens QUIK spezialisiert ist.

Laut Berichten russischer Medien über die laufenden Ermittlungen wurde einem gewissen Evgeny Simonov aus Yoshka-Ola nun untersagt, die Stadt zu verlassen. Er benutzte den Trojaner, um Login und Passwort eines Brokers zu stehlen und verdiente dann mit krummen Geschäften unter dem Strich mindestens 2,5 Millionen Rubel (ungefähr hunderttausend Dollar).

Simonov hatte eindeutig seine Chance gesehen, das schnelle Geld zu machen – qui(c)k money eben. Zum Verhängnis wurde ihm allerdings, dass er seine Geschäfte unter anderem über Handy abwickelte: Die Ermittler überprüften beim Abschluss der betrügerischen Geschäfte die IP-Adresse und kamen Simonov über seinen Mobilfunkanbieter auf die Spur.

Dieser Fall wirft einen interessanten Aspekt auf: Neue Technologien und hohe Konnektivität eröffnen Malware-Autoren zwar immer mehr Möglichkeiten, doch dieselben Technologien können auch gegen sie verwendet werden.

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