Online-Kriminelle nutzen Tippfehler aus

Fehlerhaft eingetippte URL-Adressen werden von Cyber-Kriminellen zunehmend für Sicherheitsangriffe missbraucht.

Laut einer Studie des Sicherheitsunternehmens McAfee registrieren sich die Betrüger Internetadressen, die bekannte Marken- oder Firmennamen und Tippfehler enthalten. Über fehlerhaft eingegeben Adressen gelangen dann Nutzer auf diese Seiten, obwohl sie eigentlich das Original besuchen wollten. McAfee fand heraus, dass jeder 14. Tippfehler auf die Seite eines “Typo-Squatters“ führt.

Diese Seiten werden mit Werbung, Scheinangeboten, pornografischen oder anderen, illegalen Inhalten gefüllt, um Geld damit zu verdienen. Laut McAfee sind vor allem Webseiten von Spiele-Entwicklern, Fluggesellschaften, Medienunternehmen und Erotikanbietern betroffen. Zunehmend zielen “Typo-Squatter“ verstärkt auf Kinder und Jugendliche ab: 60 Prozent der entdeckten Webseiten sind auf Surfer unter 18 Jahren ausgerichtet, schreibt Pressetext Austria.

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