Online-Kriminalität bedroht öffentliche Sicherheit

Die weltweite Spionage in Netzwerken von Unternehmen und Behörden wird in den kommenden Jahren Probleme in immer größeren Dimensionen verursachen.

Einer Studie des Virenschutz-Unternehmens McAfee zufolge beteiligen sich neben “gewöhnlichen“ Online-Kriminellen zunehmend staatliche Stellen an der Cyber-Spionage. Als bevorzugte Ziele gelten öffentliche Stromnetze, die Flugsicherung, die Finanzmärkte, staatliche EDV-Netze und weitere öffentliche Infrastrukturen. Mittlerweile werde das Internet bereits von 120 Ländern zur Industriespionage eingesetzt. Der überwiegende Teil der Angriffe stamme der Studie nach aus China. Dieses hat bereits zugegeben, dass die eigenen Geheimdienste im Netz aktiv sind.

Aber auch normale Hacker und Cyber-Kriminelle rüsten auf und haben mittlerweile eine boomende Schattenwirtschaft aufgebaut. Spam-Plattformen können gemietet werden und spezielle Dienstleister programmieren Trojaner zur Datenspionage. Die Angreifer arbeiten mit immer ausgefeilteren Instrumenten und verstehen es immer besser, öffentliche IT-Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Die Cyber-Kriminellen werden künftig mit hybriden Superviren arbeiten, die wie der Sturm Wurm komplexe Befehle ausführen können. Zudem wird die Internet-Telefonie immer stärker ins Visier der Online-Kriminellen rücken.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.