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Olympische Spiele: Made in China

China belegt traditionell den ersten Platz im Rating der Spam-Herkunftsländer, und Mails von zahlreichen chinesischen Betrieben und Fabriken, die Waren für jeden Geschmack anbieten, gehören im Spam-Traffic zum festen Inventar. In unserem Spambericht für Oktober schrieben wir darüber, dass solche Angebote in der Regel zu großen, weltweit begangenen Festen eintreffen. Doch nun ist der Januar nicht besonders reich an derlei Festtagen, daher nutzten die Spammer in diesem Monat ein aktuelles Ereignis als Köder aus – die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Sotchi. Insbesondere Lagerhäuser versuchten neue Kunden zu locken, indem sie erzählten, Russland würde bei der Organisation der Olympiade ihre Dienste in Anspruch nehmen.

 

Im September 2013 erklärte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, dass die Olympischen Spiele 2020 in Tokio stattfinden werden. Während das Land noch diesen denkwürdigen Sieg feierte, nutzten findige Vertreter chinesischer Fabriken zur Herstellung von Silikonprodukten diese Neuigkeit zu Werbezwecken aus. Die von ihnen verfassten Spam-Mitteilungen begannen mit Glückwünschen an das japanische Volk und enthielten zudem Fotos der Verkündungzeremonie des Austragungsorts. Abgeschlossen wurde das Schreiben mit dem Angebot, alle möglichen Produkte mit Bezug zu Olympia zu produzieren.

 

Um neue Kunden zu gewinnen, werfen Spammer die unterschiedlichsten Köder aus. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die ihre Waren und Dienstleistungen mit Hilfe von Spam bewerben, ist allerdings eine zweifelhafte Angelegenheit. Man sollte sich nicht auf die Versprechungen und Anspielungen auf große Ereignisse oder namenhafte Partner verlassen, denn das alles garantiert Ihnen nicht, dass Sie Waren oder Dienstleistungen von hoher Qualität erhalten. Außerdem kann es sich bei den Angeboten um ein Lockmittel von Betrügern handeln, und nachdem Sie eine Vorauszahlung geleistet haben, erhalten Sie weder die bestellten Waren noch das gezahlte Geld zurück.

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