Mobile Gefahren: Mythos oder Realität?

Schadprogramme für mobile Geräte erschienen vor verhältnismäßig kurzer Zeit, doch ihr Anteil am MMS-Traffic hat nun beinahe das Niveau von E-Mail-Schadprogrammen erreicht – 0,5 – 1,5% alle Nachrichten sind infiziert.
Es ist natürlich schwierig, den Mail-Traffic im weltweiten Web zu beobachten – darum ist die Content-Filterung durch die Handy-Provider weitaus effektiver.

Vor sechs Monaten führte der größte russische Provider Beeline ein System zum Schutz des MMS-Traffics ein. Seitdem sank die Zahl der infizierten MMS-Nachrichten von 1,46 Prozent auf nur 0,46 Prozent (Stand Ende Oktober).
Der Löwenanteil des Schadcodes kommt auf die Würmer Worm.SymbOS.Comwar.a und Worm.SymbOS.Comwar.c. Eine ganze Reihe weitere Schadprogramme für mobile Geräte zirkulieren im Handy-Traffic.

Interessant sind übrigens auch die Daten zum Auf und Ab der Zahl infizierter MMS: zum Ende der Urlaubssaison verzeichneten wir einen schlagartigen, kurzzeitigen Ansstieg der Zahl infizierter MMS (auf 1,72 Prozent); kurz darauf fiel der Anteil ebenso schnell wieder.

Auf Grundlage der vorhandenen Daten kann man durchaus behaupten, dass mobile Gefahren tatsächlich eine ernste Bedrohung darstellen, die man zum Glück erfolgreich bekämpfen kann.

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