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Mit RPC werden die meissten Windows Rechner angegriffen

Von Microsoft wurde die Auswertung von Angriffen, die auf einen ungeschützten Windows-Rechner verübt wurden in einem Technet-Blogeintrag bekannt gegeben. Von dem Softwarehersteller wurde dafür ein PC im European Operations Center in Dublin ins Netz gestellt.

Die Auswertung ergab, dass die meißten Angriffe aus Rumänien kamen, danach folgten Angriffe aus China, USA, Deutschland, Frankreich und Russland. Es wurde festgestellt, dass die Art der Angriffe mit 42.9 Prozent auf den EPMAP-Port 135 erfolgten. Kriminelle können so gezielte Angriffe auf den RPC-Dienst starten, da sie so Informationen erhalten welche RPC-Dienste auf dem Windows-Rechner installiert sind.

Angriffe auf das Active Directory über den TCP-Port 445 liegen mit 19,7 Prozent auf Platz zwei. Cyberkriminelle erhoffen so die Administratorrechte durch schwache Passwörter zu bekommen. Aut dem FTP-Dienst war die Bandbreite der Angriffe am größten. Zum Teil versuchten es die Kriminellen mit bis zu 10000 Passwörtern an ihr Ziel zu kommen. Im schlimmsten Fall können solche Angriffe zu einer DoS-Attacke werden.

Aus dem Grund soll FTP im Internet nur mit einer Teergrube angeboten werden. Die von Kriminellen benutzte Passwörter wurden in einer auffälligen Tasten-Reihenfolge von links nach rechts eingegeben, wie z.B. „1q2w3e4r“. Da sich in solchen Passwörtern Buchstaben und Zahlen abwechseln werden sie von automatischen Passwort-Prüf-Programmen oft fälschlicher Weise als sicher eingestuft.

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