Microsoft warnt: Sicherheitslücken immer gefährlicher

Laut einer Microsoft-Analyse nimmt die Zahl der Sicherheitslücken im MS-Client, die als „hoch“ eingestuft werden, permanent zu.

Der Softwarekonzern veröffentlichte jüngst seinen halbjährlichen Bericht zur Sicherheitslage auf dem Client. Basierend auf Daten, die mehrere hunderte Millionen Windows-User und einige der größten Internet Service Provider an Microsoft geliefert haben, kamen die Redmonder zu folgendem Ergebnis:

In den Monaten Januar bis Juli dieses Jahres wurden 3.400 neue Software-Schwachstellen bekannt. Laut Microsoft nimmt dabei die Zahl der Sicherheitslücken, die als „hoch“ eingestuft werden, immer weiter zu. Die Menge der übrigen, weniger gefährlichen Sicherheits-Schwachstellen, scheint hingegen weniger stark anzusteigen. Dies ist eine Trendwende gegenüber 2006 und weist laut Microsoft daraufhin, dass böswillige Angreifer aktiver werden und immer mehr Ziele angreifen.

Der Anteil der Betriebssystemschwächen ausnutzenden Angriffe ist hingegen insgesamt am sinken. Hier glauben die Experten von Microsoft, dass einerseits Hacker sich stärker auf die Anwendungen selbst konzentrieren und andererseits die Sicherheit der Betriebssysteme selbst steigt. Microsoft rät daher, sich stärker auf den Schutz der Anwendungen oberhalb der Betriebssystemebene zu konzentrieren.

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