Microsoft verschiebt Sicherheits-Software „Stirling“

Der Software-Konzern Microsoft verschiebt die Markteinführung seiner Sicherheits-Software-Suite, die unter dem Codenamen Stirling entwickelt wird. Ursprünglich sollte diese im ersten Halbjahr 2009 erscheinen.

Die Veröffentlichung wird nun aber erst spät in diesem Jahr erfolgen. Einige Kernkomponenten sollen sogar erst 2010 zur Verfügung stehen, teilte das Unternehmen mit. Für die Verzögerung gibt es nach Angaben der Entwickler zwei wesentliche Gründe:

Einerseits will man die Anfragen von Interessenten bezüglich der Kompatibilität Stirlings mit Sicherheits-Applikationen anderer Hersteller stärker berücksichtigen, als dies bisher der Fall war. Andererseits fügt man noch eine wichtige neue Security-Technologie hinzu – den Dynamic Signature Service.

Diese soll davor schützen, dass noch nicht gepatchte Sicherheitslücken ausgenutzt werden. Mit verschiedenen heuristischen Methoden wird dabei das Verhalten von Tasks analysiert. Dienen diese offenbar dazu, dem System Schaden zuzufügen, wird der jeweilige Prozess blockiert.

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