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Microsoft-Patch gegen Click-Jacking hilft nur wenig

Die Sicherheits-Experten von SecTheory haben davor gewarnt, dass Microsofts Methode zur Vermeidung von Clickjacking-Angriffen keine umfassende Problemlösung ist, berichtet die ‚InfoWorld‘.

Clickjacking ist eine relativ neue Form von Attacken. Dabei wird Code in eine Webseite eingeschleust, der an einen Button gebunden ist. Ein Klick durch den Nutzer suggeriert dem Browser, dass die entsprechenden Funktionen vom User bewusst aufgerufen werden.

Dadurch können verschiedene Sicherheitsvorkehrungen umgangen werden, die fremden Code bisher an Aktivitäten hinderten. Microsoft hatte nun in den Release Candidate 1 des Internet Explorer 8 eine Technik implementiert, die Anwender auch vor Clickjacking schützen sollte.

Dies funktioniert aber nur dann, wenn die Entwickler der Webseite die Schutzfunktion selbst berücksichtigen und entsprechende Tags einbauen. Nutzer des Browsers könnten so in trügerischer Sicherheit gewiegt werden, wenn sie sich auf die Funktionsweise des Schutzes verlassen, hieß es.

„Es ist mitnichten eine Lösung für alle vorstellbaren Fälle“, sagte Robert Hansen, Chef von SecTheory, einer Firma, die Microsoft mit als erste auf das Problem des Clickjackings hinwies. „Aber es ist interessant, dass sie es so ernst nehmen“, führte er lobend fort.

Allerdings wird der Ansatz Microsofts als richtiger Weg angesehen. So wollen sich die Entwickler des NoScript-Plugins für den Firefox dafür einsetzen, dass die Technik auch in den Open Source-Browser übernommen wird.

Microsoft-Patch gegen Click-Jacking hilft nur wenig

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