Kriminelle nehmen Apple ins Visier

Kürzlich fiel mir eine E-Mail ins Auge, die von unseren Spamfallen abgefangen wurde:



Die Betrüger werden beim Anwerben ihrer Goldesel immer raffinierter. Apple ist ein bekanntes Unternehmen und viele Leute würden gern für diese Firma arbeiten, daher sind die Kriminellen auf die Idee gekommen, sich als Apple Premium Reseller auszugeben, der nach Mitarbeitern sucht. Die Startseite wurde wie eine Apple-Site gestaltet.

Sie haben sich sogar die Mühe gemacht, dem Bild von einem Geschäft ihr Logo hinzuzufügen, um die Site authentischer erscheinen zu lassen:



Aber unterm Strich lautet Botschaft wie in allen diesen Fällen:


Durch Cybercrime, etwa mit Hilfe von Bank-Trojanern verdientes Geld, wird auf die Konten der Goldesel überwiesen.
Vielfache Überweisungen großer Summen auf ein einzelnes ausländisches Bankkonto bringen die internen Alarmglocken von Banken zum klingen. Daher werben Kriminelle regelmäßig Leute unter Vortäuschung der Tatsache an, das Geld für sie in Empfang zu nehmen.

Leider fallen offensichtlich immer mehr Leute auf derartige Anwerbungen herein. Anders als bei Phishing-Mails, unterstützen sie in diesem Fall die Kriminellen und müssen daher mit ernsthaften juristischen und finanziellen Konsequenzen rechnen. Durchschaut eine Bank derartige Machenschaften, so wird das entsprechende Konto eingefroren oder gesperrt.

In diesem speziellen Fall von äußerst raffiniertem Social Engineering befürchte ich, dass die Zahl der Opfer besonders hoch sein wird.
Und übrigens funktioniert es unter Windows, Linux und OSX. 😉

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