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Knast für chinesische Viren-Programmierer

China macht massiv Jagd auf Cyber-Kriminelle: Ein chinesisches Gericht hat am Mittwoch elf Viren-Programmierer zu Haft- und Geldstrafen verurteilt. Die Verurteilten gehörten zu einer größeren Bande und hatten mit Trojanern die Zugangsdaten zu über fünf Millionen Online-Spielkonten gestohlen und mit der Masche umgerechnet 100.000 Euro erbeutet haben sollten, während die gesamte Bande für einen Schaden von etwa drei Millionen Euro verantwortlich gemacht wird.

Die Angeklagten wurden zu Haftstrafen bis zu drei Jahren verurteilt. Gleichzeitig verhängte das Gericht auch Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 830.000 chinesischen Yuan, umgerechnet etwas mehr als 83.000 Euro. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldet, stehen in Kürze die Verurteilungen von dutzenden weiteren Bandenmitgliedern an.

In China sind Online-Spiele sehr beliebt. Daher spezialisierte sich die Verbrecherbande darauf, die Nutzerdaten der Spieler zu stehlen. Damit wurde die virtuelle Währung als auch Ausrüstungsgegenstände der Spieler aus den Nutzerkonten entwendet und zu Geld gemacht. Sowohl die Währungen als auch Gegenstände aus den Spielen sind bares Geld wert, da ein Spieler diese an einen anderen verkaufen kann. So lässt sich stundenlanges Zocken abkürzen.

Der chinesische Staat baut seine Maßnahmen gegen Cyber-Gangster und illegale Aktivitäten im Internet auf vielen Gebieten aus. So werden mehr und mehr Tauschbörsen und Download-Portale im Internet geschlossen. Das löste eine massive Downloadwelle aus, die viele der Filesharing-Seiten zusammenbrechen ließ. Außerdem setzte China auch eine hohe Belohnung auf die Meldung von Pornoseiten aus.

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