Kleines US-Dorf leistet Widerstand gegen die Kameras von Googles „Street View“

Im Norden der USA leistet ein kleines Dorf Widerstand gegen die Kameras von Googles „Street View“.

North Oaks ist ein beschauliches Städtchen im ebenso beschaulichen US-Bundesstaat Minnesota. Und die 4500 Einwohner möchten auch, dass das so bleibt. Für übertriebene Neugier, und dann auch noch von Wildfremden, haben sie gar nichts übrig. Selbst die Straßen sind seit 24 Jahren privates Eigentum, wer nicht im Ort wohnt, darf sie nicht benutzen. Auch nicht anschauen oder gar fotografieren. Die Gemeinde forderte jetzt Suchmaschinenbetreiber Google auf, sämtliche Fotos, die im Rahmen des „Street View“-Projekts für den Kartendienst Google Maps gemacht wurden, wieder zu entfernen.

„Es ist nicht so, dass ein paar überkandidelte Leute die Welt draußen halten wollen“, so der Bürgermeister Thomas Watson. „Aber Google hatte einfach keine Befugnis, auf Privateigentum zu gehen.“

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