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iPhone in Ägypten: Nur noch ohne GPS

Um einen grundsätzlichen Verkaufsverbot zu entgehen, deaktiviert Apple ab sofort die GPS-Funktionalität aller iPhones, die in Ägypten verkauft werden. Grund: Die Streitkräfte des afrikanischen Landes haben Bedenken angemeldet. GPS sei eine Militärtechnologie zur Positionsbestimmung und sollte deshalb auch nur zu Militär-Zwecken eingesetzt werden.

Die ägyptischen Kritiker argumentieren, dass man mit Hilfe des iPhone 3G jede beliebige Position bestimmen kann, auch die von Militärbasen. Dadurch sollen diese leichter angreifbar sein.

Apple hat auf die Bedenken bereits reagiert und deaktiviert ab sofort die GPS-Funktionalität in den dort verkauften Geräten. Einem grundsätzlichen Verkaufsverbot kann man somit entgehen. Laut einem Bericht der New York Times wurde dieses Vorgehen von der ägyptischen Regierung gefordert.

Das iPhone 3G verwendet die so geannnte A-GPS (Assisted GPS) Technologie. A-GPS nutzt die Daten der Mobilfunknetze, um den nächstgelegenen Satelliten sehr schnell ausfindig zu machen. Auch WLAN-Hotspots werden in die Suche mit einbezogen, sofern diese verfügbar sind.

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