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Internet Kriminelle erleichtern Bauunternehmer um 447.000 Dollar

Dass Internet-Kriminelle auch vor großen Firmen nicht Halt machen ist inzwischen allgemein bekannt. Wie nun bekannt wurde ist es Kriminellen gelungen eine so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen und 447.000 Dollar von dem Konto eines Bauunternehmers zu stehlen.

Um an das Geld zu gelangen haben Online-Kriminelle vermutlich den Rechner eines Buchhalters mit einer Malware infiziert, die in der Lage ist in einem Zweischrittverfahren einmalig erstellte Passwörter abzufangen. Die auf dem Rechner installierte Crimeware hat, als der Buchhalter legitime Online-Überweisungen ausgestellt hat, unerkannt im Hintergrund vermutlich 27 Transaktionen zu verschiedenen Bankkonten durchgeführt.

Vermutlich haben die Virtuellen Bankräuber so innerhalb weniger Minuten ca. 447.000 Dollar auf ihre Konten transferiert. Der Firmenchef Roy Ferrari sagt zu dem Vorfall: „Sie sind nicht nur in unser System eingedrungen, sie haben sogar die Limits für Überweisungen herausgefunden und vollständig ausgenutzt.“

Es wird berichtet, dass die Authentifizierung der Zahlungen über einmalig vergebene sechsstellige Passwörter erfolgte. Die Passwörter werden von einem elektronischen Gerät alle 30 oder 60 Sekunden neu generiert. Die von den Kriminellen installierte Crimeware war in der Lage diese Passwörter abzufangen und für eigene Überweisungen zu missbrauchen. Eine Untersuchung ergab, dass auch eine aktuelle Antivirensoftware keinen 100 Prozentigen Schutz vor Malware bietet. Virtuelle Bankräuber werden immer wieder neue Crimeware programmieren um Online-Banking-Daten zu stehlen.

Internet Kriminelle erleichtern Bauunternehmer um 447.000 Dollar

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