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In Russland geht ein neuer Trojaner um

In Russland geht ein neuer Trojaner um. Man mag nun meinen, das sei nichts Neues und das Wachpersonal (in diesem Fall die AV-Industrie) würde die Leute bereits durchwinken: “Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!”.
Aber in diesem Fall liegen die Dinge ein wenig anders. Wir sind schon vor einiger Zeit auf diesen Trojaner gestoßen, doch die neuste Version von Trojan-SMS.J2ME.Konov verbreitet sich über Soziale Netzwerke, insbesondere über „Vkontakte“ – die russische Version von Facebook.
Aber wie funktioniert das Ganze? Folgendermaßen: Vkontakte wurde mit Nachrichten folgenden Inhalts zugespammt:
Startet der Anwender das Programm auf seinem Handy, so sendet der damit herunter geladener Trojaner eine SMS an fünf Premium-Nummern, ohne dass der User irgendetwas davon bemerkt. Jede SMS kostet etwa10 Dollar, was selbst für eine Premium-Nummer recht viel ist.
Der Code des Trojaners ist nicht besonders Aufsehen erregend – nichts, worüber man schreiben müsste. Doch die Art, wie er sich ausbreitet – ja, die ist interessant. Es handelt sich um mobile Malware, die sich über Soziale Netzwerke verbreitet – womit sich unsere Vorhersagen exakt bestätigt hätten!
Unnötig zu erwähnen, dass wir die Site, über die sich der Trojaner verbreitet, auf die Schwarze Liste gesetzt haben. Das trojanische Programm erkennen wir als Trojan-SMS.J2ME.Konov.b. Aber wir möchten die User noch bitten, weiterhin auf der Hut zu sein: Die nächsten Wahlen in Russland finden erst in etwa vier Jahren statt, aber dieser Fall zeigt, dass die Online-Kriminellen alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel und Wege ausnutzen.

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