Halloween-Spam: Alles, was das Herz begehrt

Ob die Kelten sich hätten träumen lassen, dass das ländliche Fest, das traditionell nur im nebligen Albion begangen wurde, es einmal zu weltweiter Popularität bringen würde? Heute ist dieses Erntefest uns unter der Bezeichnung „Halloween“ bekannt und wird inoffiziell nicht nur in den englischsprachigen Ländern gefeiert, sondern auch über deren Grenzen hinaus. Daher lässt sich wohl niemand mehr von Vampiren und Hexen erschrecken – und vermutlich noch nicht einmal mehr überraschen – die an diesem Abend durch die mit grinsenden, leuchtenden Kürbissen geschmückten Straßen ziehen. Und da der Phantasie der Ausrichter und Teilnehmer von Kostümpartys am Vorabend von Allerheiligen keine Grenzen gesetzt sind, beginnen viele schon lange vorher, sich auf das Fest vorzubereiten.

In der zweiten Oktoberhälfte begann sich der Halloween-Virus auch im Internet auszubreiten. Sind Sie bisher noch nicht dazu gekommen, sich mit modischen Hexen-Accessoires für ein würdiges Defilee durch die Straßen der Stadt auszustatten? Haben Sie sich noch nicht ausreichend mit Spinnennetzen und Kürbissen für die Dekoration der Festtafel ausgestattet? Bei der Lösung dieser und anderer Probleme sind Ihnen eine Vielzahl von Shops gern behilflich, die auf „gruselige“ Waren und thematische Geschenke spezialisiert und sich nicht zu schade sind, diese mittels Spam-Versendungen zu bewerben.

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Doch nicht nur darauf spezialisierte Läden nutzen das Thema Halloween mit Vorliebe aus. Im Oktober hatten wir es auch mit Angeboten für alle nur erdenklichen Waren und Dienstleistungen zu tun, die nach allen Regeln des mystischen Festes aufgemacht waren. Kürbisse, Gespenster und Hexen bewarben in Spam-Versendungen alles Mögliche –von Rabatten für Büroartikel bis hin zu dem Angebot, Golf zu spielen – „ohne Saures, nur mit Süßem“, wie es sich für ein anständiges Halloween-Fest gehört.

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Um erfolgreichere Konkurrenten auszuschalten und um die Aufmerksamkeit auf ihre Angebote zu lenken, scheuen einige Händler nicht vor Spam-Versendungen zurück, darunter auch solche zu aktuellen Feiertagsthemen. Dabei braucht die beworbene Ware auch nicht das Allergeringste mit Halloween oder ganz allgemein mit Feierei zu tun zu haben. Es ist durchaus möglich, dass in den kommenden Jahren die einen Spammer das Thema Halloween zur Werbung völlig abseitiger Produkte, wie etwa medizinischer Präparate ohne Rezept, nutze, und die anderen anfangen werden, lebende Fledermäuse zur Schaffung einer authentischen Halloween-Atmosphäre zum Kauf anzubieten.

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