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Hacker verkünden dritten Weltkrieg

„Russen zünden Atombombe in Georgien“: Mit dieser dramatischen Meldung locken Hacker derzeit massenweise Internetnutzer in eine fiese Virenfalle. In den Spam-Nachrichten heißt es, Russland habe damit den „dritten Weltkrieg eingeleitet“. Ein verlinktes Video zeige die Reaktion von US-Präsident Gerorge W. Bush. Tatsächlich verbirgt sich hinter der Nachricht aber ein Köder, um möglichst viele mit Viren zu verseuchen.

Die Sicherheitsexperten von Sunbelt warnen vor der neuesten Masche von Internetkriminellen. Die verlauten in einer massenhaft verschickten eMail die Zündung einer Atombombe der russischen Streitkräfte in Georgiens Hauptstadt Tiflis, die in einem Radius von 20 Kilometern dem Erdboden gleichgemacht worden sei. Dabei trägt die eMail die Betreffzeile „The Russians used nuclear weapon against Georgia“. Wie es in der Nachricht weiter heißt, habe die Bombe eine Sprengkraft von 17 Megatonnen gehabt und sei damit 27 mal so stark wie die von Hiroshima gewesen.

In einer Erklärung an die Welt habe Präsident Bush Vergeltung angekündigt. Das entsprechende Video könne über einen Link in der eMail beim Nachrichten-Sender CNN angeschaut werden. Das Fiese: Der vertrauenswürdige Link cnnworld.org/xxx führt auf eine perfekt gefälschte CNN-Seite, auf der ein vermeintliches Video von Bush angeschaut werden kann. Doch das hat es in sich.

Wer die Seite aufruft, wird zur Installation eines speziellen Codecs aufgefordert. Hinter dem lauert allerdings ein fieser Virus, der nach der Installation Windows unter die Kontrolle der Hacker bringt. Wer hinter der Attacke steckt, ist bislang nicht bekannt. Der Server, von dem die gefälschten Seite geladen wird, steht nach Information von Sunbelt im Iran.

Computer-Nutzer können die Gefahr rasch erkennen. So sollten beim Anblick der eMail die Alarmglocken läuten. Die Art der Aufmachung weist auf ein gefährliches Angebot hin. So ist der Text in fehlerhaftem Englisch geschrieben, der Absender der Nachricht nicht eindeutig nachvollziehbar. Generell sollten Sie solchen Nachrichten aus unbekannter Quelle misstrauen und ungelesen löschen. Setzen Sie zudem auf eine Antivirensoftware und halten sie diese mit aktuellen Virensignaturen auf dem neuesten Stand.

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