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Google zählt gefährliche Websites

Google hat seine Statistik aktualisiert, die aufgrund der Ergebnisse einer Analyse der Daten von Safe Browsing erstellt wird – eines Informationsdienstes für Anwender über gefährliche Websites. Gemäß den neuen Zahlen entfällt die Mehrheit der Warnungen vor „unsicheren Websites“, die in Suchergebnissen und Browsern angezeigt werden, auf schädliche Sites, und nicht auf Phishing-Plattformen.

Ab jetzt werden die Ergebnisse von Safe Browsing in einem neuen Kapitel des Projekts Transparency Reports vorgestellt, im Rahmen dessen Google seine Berichte zur Verfügbarkeit von Diensten und Daten veröffentlicht. Der Dienst Safe Browsing wurde von dem Unternehmen im Jahr 2006 ins Leben gerufen. Nach Einschätzung von Google identifiziert und lokalisiert er derzeit bis zu 10.000 gefährliche Websites pro Tag. Analoge Algorithmen zum sicheren Surfen wurden zudem in Chrome, Firefox und Safari integriert, so dass die Analyseergebnisse von Safe Browsing nun fast einer Milliarde Anwendern zur Verfügung stehen.

Laut der im Transparency Report vorgestellten Statistik schwankt die Zahl der Anwender, die Informationen von Google über den Browser erhalten, sehr stark. Die ruhigste Woche wurde im vergangenen März registriert, als nur 9 Millionen Anwender eine entsprechende Mitteilung erhielten. Das schlechteste Ergebnis mit 88 Millionen Anwendern innerhalb einer Woche fiel in die zweite Junihälfte. Durchschnittlich entspricht das ungefähr 100 Millionen Mitteilungen pro Woche, die in den Suchergebnissen von Google auftauchen.

Obgleich die Zahl der Phishing-Sites gestiegen ist, wird der Löwenanteil der von Google beobachteten gefährlichen Plattformen von Cyberkriminellen zur Verbreitung von Schädlingen genutzt. Laut Daten des Unternehmens gehen die radikalsten Zuwächse in den Werten über schädliche Objekte von Safe Browsing auf das Konto von Blackhole und Gumblar. Die Google-Statistik zu schädlichen Websites schließt auch Informationen über Port-Infektionen ein.

Die Verlegung der Statistik über schädliche Websites und Phishing-Sites auf die Seiten von Transparency Report wird damit begründet, dass die Veröffentlichung der Daten von Safe Browsing der Idee des Projekts entspricht. Letzteres soll „einen maximalen Informationsfluss und maximale Transparenz“ der Arbeit von Google gewährleisten, und die neuen Informationen würden die Veröffentlichungen hervorragend ergänzen, die offizielle Anfragen bezüglich des Löschens von Content und Anfragen von Daten über die Anwender betreffen.

Quelle: Google

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