Frau verbietet FBI-Chef Online-Banking

Er ist der Chef der mächtigen amerikanischen Bundespolizei FBI, und wäre doch beinahe zum Opfer von Phishing geworden. Robert Mueller, seines Zeichens FBI-Direktor und oberster Verbrecherjäger der USA, hatte eine Phishing-Mail schon beinahe beantwortet, bevor ihm klar wurde, was er da tat. Nun hat Muellers Frau ihm zu Hause Online-Banking-Verbot erteilt – dafür weiß der Direktor nun ganz genau, wie leicht es ist, auf Online-Betrug hereinzufallen.

20 beliebte unsichere Passworte Mueller verriet die Episode während einer Rede zum Thema Online-Sicherheit auf einer Konferenz in Kalifornien. Damit wollte er klar machen, dass jeder zum Opfer von Phishern werden kann – sogar Menschen, die es von Berufswegen eigentlich besser wissen müssten. Der FBI-Direktor verriet, dass er nur noch „einige wenige Klicks“ davon entfernt gewesen sei, Opfer eines ganz simplen Phishing-Versuchs zu werden – bis ihm die ganze Geschichte zum Schluss doch merkwürdig vorkam.

Mueller hatte eine klassische Phishing-Mail erhalten, in der der Absender sich als Muellers Bank ausgab und dessen Zugangsdaten aus Wartungsgründen anforderte. „Das Ganze sah ziemlich echt aus“, so Mueller, gab aber zu, dass er es eigentlich hätte besser wissen müssen. Nachdem er seine Antwort im letzten Moment gelöscht und sein Passwort sicherheitshalber geändert hatte, wollte Mueller seiner Frau von der Geschichte erzählen, um sie auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Nur war Muellers Frau die Gefahr durch Phishing durchaus bewusst und daher einigermaßen schockiert von der Leichtgläubigkeit ihres Mannes – weshalb sie ihm auch umgehend Online-Banking-Verbot erteilte.

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