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Firefox verzichtet auf Plug-Ins

In der vergangenen Woche wurde bekannt, das Mozilla zum Ende des kommenden Jahres plant, die Unterstützung für die meisten NPAPI-Plug-Ins in Firefox einzustellen. Schon vorher hatte ein anderer Hauptakteur auf dem Markt der Webbrowser eine analoge Entscheidung zu dem API-Interface getroffen, das schon seit den Zeiten von Netscape Navigator existiert – und zwar Google. Microsoft verzichtet in seinem neuen Browser Edge ebenfalls auf die Unterstützung von NPAPI.

Im offiziellen Blog von Mozilla heißt es, dass der Beseitigungsprozess von NPAPI für Firefox bereits vor ein paar Jahren begonnen habe, und zwar in dem Moment, in dem es den Nutzern ermöglicht wurde, die nötigen Plug-Ins manuell zu aktivieren. Der Softwareentwickler verspricht, dass die neuen Plattformen, darunter die е 64-Bit-Version von Firefox für Windows, ohne Unterstützung für NPAPI-Plug-Ins herauskommen werden (nicht zu verwechseln mit Ad-ons!).

Eine Ausnahme bildet Adobe Flash, das viele Freunde von Firefox, und im Übrigen auch von Chrome, nutzen. Möglicherweise um die Popularität vom Flash Player einzudämmen, verzichten viele Anbieter auch auf dieses Plug-In. Die Voraussetzungen dafür wurden bereits geschaffen: Amazon erklärte kürzlich, dass es Flash-Werbung aus seinem Repertoire streichen werde.

Seiner Plug-In-Strategie folgend, wird Mozilla seine Partnerschaft mit Unity intensivieren, dem Hersteller eines populären Players für Videospiele, der ebenfalls auf NPAPI basiert. Die beiden Unternehmen hoffen, dass es ihnen gelingen wird, eine direkte Darstellung von Unity-Inhalten im Browser zu gewährleisten, ohne dass spezielle Plug-Ins benötigt würden, deren Anwendung Abstürze und eine Gefährdung der Sicherheit mit sich bringt.

Mozilla setzt zudem die Partnerschaft mit Oracle fort und ist überzeugt, dass die Unternehmen es gemeinsam schaffen werden, die Unannehmlichkeiten der Übergangsperiode für Sites zu minimieren, die Java-Applets verwenden.

Der Softwareentwickler versichert den Anwendern, dass er seine Web-Plattform unter Einsatz modernster Mittel auch in Zukunft weiter perfektionieren werde, damit die Beseitigung von NPAPI sich auf keine Weise negativ auf die Funktionalität von Firefox auswirkt.

Quelle: Mozilla

Firefox verzichtet auf Plug-Ins

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