News

EU nimmt Kampf gegen Internet-Kriminalität auf

Auf einer Veranstaltung der Messaging Anti-Abuse Working Group erklärte Radomir Jansky von der Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit der Europäischen Kommission laut der britischen Financial Times, man bräuchte neue Gesetze gegen Internet-Kriminalität, da die aktuellen Strafen nicht abschreckend genug seien. Statt ein bis drei Jahre sollten den Cyberkriminellen künftig mehr als fünf Jahre Haft drohen.

Einige EU-Staaten haben die Strafen bereits erhöht, weshalb die Kommission nun ihren Rahmenbeschluss über Angriffe auf Informationssysteme von 2005 aktualisieren will. Das soll voraussichtlich noch in diesem Jahr geschehen, womit man nicht nur das Strafmaß erhöhen, sondern auch den Informationsaustausch zwischen den Ländern verbessern will. Damit reagiert man auf Beschwerden von Estland und Litauen, die in den vergangenen Jahren wiederholt Opfer großer Angriffe geworden waren, jedoch auf ihre Anfragen nach Unterstützung keine Antwort erhielten.

Über ein neues System sollen sich die Staaten künftig bei Attacken benachrichtigen und austauschen können. Zudem hofft die Kommission, auf diese Weise möglichst viele Attacken erfassen zu können, um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen.

EU nimmt Kampf gegen Internet-Kriminalität auf

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach