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Erneut kritische Sicherheitsluecke bei Firefox

Nachdem erst vor wenigen Tagen eine Sicherheitslücke in Firefox 3.5 bekannt wurde, wurde nun am Wochenende festgestellt dass, diese Schwachstelle auch in Firefox 3.5.1 zu finden ist. Die Mozilla Foundation wiegelt zwar ab, aber es sieht ganz so aus als würde ihnen ein überlanger Unicode-String ernste Sicherheitsprobleme bereiten.

Es wurde bekannt, dass der Stack Buffer Overflow bei einigen Firefox-Versionen zum Absturz führt. Mozilla bestätigt die Schwachstelle zwar, sagt aber auch, potentielle Angreifer können sie Sicherheitslücke nicht für sich ausnutzen, um die Kontrolle über fremde Systeme zu bekommen. Das derzeitige Firefox-Problem, mit dem sehr langen Unicode-Strings, bringt den Browser in einigen Versionen zum Absturz.

Nach Informationen der Mozilla Foundation soll diese Lücke nicht gefährlich sein, da es eine nicht all zu weitreichende Lücke ist. Weiter heißt es, es würde sich durch die Schwachstelle kein fremder Code einschleusen und ausführen lassen. Die Lücke soll Nutzer betreffen, die Firefox 3.0.x und Firefox 3.5.x unter Windows auf ihrem Rechner installiert haben. Wenn er hier versucht einen entsprechend großen String-Buffer zu reservieren kommt der Browser zu Absturz, was angeblich kein Sicherheitsrisiko darstelle.

MacOS X Nutzer haben bei Firefox 3.0.x und Firefox 3.5.x das gleiche Problem wie Windows-Nutzer, dass ihr Recher abstürzt. Bei ihnen ist der Fehler in der zum Betriebssystem gehörenden ATSUI System Library zu suchen. Von Mozilla ist zu hören, dass sich der Fehler vermutlich auch in jeder anderer Applikation auswirkt. Im Gegensatz zur Mozilla Foundation stufen Sicherheitsexperten die Schwachstelle in Firefox 3.5.1 durchaus als kritisch ein und empfehlen Nutzern vorerst JavaScript abzuschalten.

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