News

Drei kritische Lücken in Chrome geschlossen

Google hat Chrome 2.0.172.43 veröffentlicht, um mehrere Sicherheitslücken zu schließen. Drei davon stuft der Hersteller als kritisch ein, da ein Angreifer seinen Code in den PC eines Anwenders schleusen und starten kann. Dazu genügt der Besuch einer präparierten Webseite. Allerdings läuft der Code laut Bericht nur in der Chrome-Sandbox, sodass der Angreifer keinen vollständigen Zugriff auf das System hätte.

Ursache der kritischen Probleme sind ein Fehler in der V8-JavaScript-Engine sowie zwei Fehler in der Bibliothek libxml2. Auf letztere hatte der Sicherheitsdienstleister Codenomicon bereits Anfang des Monat hingewiesen. Auch andere Hersteller sind von dieser Lücke in libxml2 betroffen.

Darüber hinaus hat Google die Verarbeitung von SSL-Zertifikaten überarbeitet. Künftig akzeptiert der Browser keine Zertifikate mehr, bei denen die Hash-Algorithmen MD2 oder MD4 Verwendung finden. Beide Verfahren gelten als wenig standhaft gegenüber Kollisionsattacken und könnten so einem Angreifer ermöglichen, dem Browser gefälschte Zertifikate unterzuschieben.

Eine detaillierte Beschreibung der Lücken ist noch nicht freigegeben, da der Hersteller erst warten möchte, bis die Mehrzahl der Anwender die neue Version installiert hat. Das Update geschieht über das in Chrome integrierte Silent Update.

Drei kritische Lücken in Chrome geschlossen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach