News

Die unerträgliche Leichtsinnigkeit des Seins

In den letzten Jahren haben wir (manchmal mühsam durch Schaden) gelernt, nicht jede lustig angekündigte Datei in der Mail anzuklicken, dass Banken niemals unsere Kennwörter per Mail erfragen und überhaupt ein bisschen genauer darauf zu schauen, wer uns da was schickt oder an welchen Adressen wir da online gelandet sind.

Wir sind, mit anderen Worten, dem jugendlichen PC-Leichtsinn entwachsen. Bis dann das unverdächtige, persönlich adressierte, gepolsterte Kuvert im Eingangsfach lag, die handschriftliche Karte mit dem Hinweis auf die versprochenen Fotos und den „lieben Grüßen“ von einem Martin, über den wir noch rätselten (drei Martins kamen infrage, obwohl doch keiner Fotos schicken wollte?), während wir schon den USB-Stick ansteckten. Erwischt.

Keine Bilder am USB-Stick, dafür eine persönlich benannte PDF-Datei, und diese war ein Brief, dass immer mehr böse Menschen mit „social engineering“ daran arbeiten würden, uns ihre Viren aufzudrängen. Wie eben mit jenem USB-Stick. Wir gestehen: Diese Presseaussendung hat gewirkt: „Gerade in Österreich scheint eine gewisse Leichtsinnigkeit im Netz weit verbreitet zu sein“, schrieb da Eset.at, Hersteller von Sicherheitssoftware, deren „heuristische“ Technologie „selbst unbekannte Viren proaktiv erkennt“. Stimmt. Zum Glück haben wir den USB-Stick an einen Mac angesteckt. Sicherheitshalber.

Die unerträgliche Leichtsinnigkeit des Seins

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach