Die Straffreiheit von Wurmautoren nimmt gefährliche Ausmaße an

Internet-Cyberverbrechen auf dem Vormarsch

Die derzeitige Situation bezüglich E-Mail-Wurm Bagle bekräftigt erneut die Aussage, dass der Judikative weltweit die Hände gebunden sind : solange die Gesetze für den Kampf gegen das Cyberverbrechen lokal, also für jedes einzeln Land, fest gelegt werden, schrecken die Autoren von Schadprogrammen vor nichts zurück. Keine Ländergrenze kann sie aufhalten.
Folgendes ist darüber hinaus Gewissheit: Die Autoren der Würmer Bagle, Zafi, Netsky und einer Reihe anderer stehen in enger Beziehung miteinander. Möglicherweise kennen sie sich nicht persönlich, dass sie jedoch für den Versand ihrer Würmer Informationen vom Bagle-Autor erhalten, ist ohne Zweifel.

Allein folgende Tatsache macht dies deutlich: innerhalb von nur zwei Tagen (!) verschickten die Wurmautoren ca. 50 (!) verschiedene Modifikationen der Schadprogramme. Alle diese Mailings sind zeitlich gut verteilt, was Rückschlüsse darauf zulässt, dass das Procedere automatisiert oder halbautomatisiert gesteuert wird.

Vor dem Hintergrund der totalen Straffreiheit vereinigen sich Wurmautoren nicht nur in Gruppen, sondern automatisieren den Infizierungs-Prozess von Computern sowie die Suche nach neuen Opfern.

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