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Deutsche Telekom verfolgt Cyberattacken

Die Deutsche Telekom, die ihre Dienstleistungen in mehr als 50 Ländern der Welt anbietet, hat das neue Informationsportal sicherheitstacho.eu online gestellt – mit einer interaktiven Karte, auf der die aktuellen Quellen von Cyberattacken dargestellt werden.

Die Daten über die aktuellen Cyberbedrohungen laufen in Echtzeit aus Honeypots von Unternehmen ein, die sich rund um den Globus befinden. Die Deutsche Telekom setzt 90 solcher Sensoren ein und registriert bis zu 450.000 Vorfälle pro Tag. Die Experten weisen darauf hin, dass die meisten Cyberangriffe automatisiert ablaufen, und ihre Anzahl in dem Maße steigt, in dem die Online-Verbrecher ihre Suche nach Schwachstellen im Netz und in den Systemen intensivieren.

Das Online-Portal sicherheitstacho.eu wurde im Rahmen einer Partnerschaft mit der Allianz für Cyber-Sicherheit entwickelt – eine gemeinsame Initiative des Branchenverbandes BITKOM und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Neben der interaktiven Weltkarte zeigt die Internetseite Statistiken zu den angegriffenen Objekten, den Angriffstypen (Protokolle, Ports) und den Ländern mit der größten Zahl von Webservern, die von Cyberkriminellen verwendet werden. Nach Angaben der Deutsche Telekom waren im Februar Netzdienste am stärksten von Cyberkriminalität betroffen, und Attacken unter Verwendung des SMB-Protokolls waren in diesem Monat am weitesten verbreitet (über 27 Millionen Vorfälle). Bei den aktivsten Schadtraffic-Quellen handelte es sich um russische Server, von denen aus im vergangenen Monat mehr als 2,4 Millionen Cyberattacken durchgeführt wurden.

Diese Informationen werden monatlich aktualisiert und auf dem Portal frei zugänglich veröffentlicht. Die Deutsche Telekom stellt die Daten zudem Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitssoftware-Herstellern zur Verfügung. Aktuelle Daten über Cyberangriffe unterstützen Provider bei dem Schutz ihrer Systeme und ermöglichen es ihnen, ihre Kunden rechtzeitig vor Missbrauch zu warnen. Gemäß den Beobachtungen der Experten agieren Cyberkriminelle heute blitzschnell: Haben sie eine Sicherheitslücke entdeckt, versuchen sie diese ohne jegliche Verzögerung auszunutzen. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, ist es äußerst wichtig, Updates sofort nach deren Erscheinen zu installieren – nach Einschätzung der Deutschen Telekom lassen sich 90% der Cyberattacken auf diese Weise erfolgreich vermeiden.

Quelle: Telekom

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