Datenklau auf der Oktoberfest Wiesn

Wie einfach der Datenklau durch „Social Engineering“ auf dem Münchner Oktoberfest ist hat Firebrand Training ausprobiert und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Unternehmenssicherheit durch den Genuss von Festbier gefährdet sein kann. Nur 3 von 105 befragten Wiesn Besuchern verweigerten alle Antworten auf persönliche Fragen in alkoholisierter Feierlaune.

Fast 90 Prozent der befragten Festgäste hatte kein Problem damit ihre vollständigen Geburtsdaten mitzuteilen. Ihre E-Mailadresse gaben fast 70 Prozent bereitwillig preis. Der Prozentsatz der Hinweise darauf gab wie er sich seine Passwörter merkt war ähnlich hoch. Detaillierte Tips wie sich sich ihr Passwort merken gaben sogar 52 Prozent.

Dazu erklärte Robert Chapman, Mitbegründer und Geschäftsführer von Firebrand Training „Das Oktoberfest ist ein beliebter Veranstaltungsort für einen Firmenausflug. Doch weder am Arbeitsplatz noch in lockerer Runde sollte die Unternehmenssicherheit außer Acht gelassen werden. Unsere Befragung zeigt, dass sich viel zu wenige Mitarbeiter über die Folgen von Social Engineering bewusst sind.“

Für Hacker ist Footprinting eine neue Möglichkeit der Informationsbeschaffung. Certified-Ethical-Hacking-Kurse werden zum Datechschutz von Firebrand Training angeboten. Darin geht es um das erkennen von Sicherheitslücken in IT-Systemen und um gegen Hacker Abwehrstrategien zu entwickeln.

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