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Daten-Pannenserie in Großbritannien hält an

Post verschickt falsche Konto-Auszüge an Rentner.

In Großbritannien reißt die Pannenserie von Datenverlusten nicht ab. Die britische Post hat angeblich tausenden Rentnern falsche Konto-Auszüge geschickt. Es sollen bis zu 5.500 Personen betroffen sein. Die Post streitet dies allerdings ab und spricht von lediglich 120 Kunden. Alle Betroffenen seien informiert worden. Der Vorfall hatte sich bereits am 19. November ereignet, die Schuld trage ein von der Post beauftragter Subunternehmer, bei dem offenbar Adressen durcheinander geraten waren.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Kundendaten von neun Verwaltungszentren des Nationalen Gesundheitssystems (NHS) verloren gegangen sind. Bei diesen verschwundenen Patientendaten ist die Situation weiterhin unklar. Die britische Gesundheitsministerin Dawn Primarolo versichert zwar, dass keine wichtigen Daten verloren gegangen seien, muss aber gleichzeitig einräumen, dass sie gar nicht weiß, um wie viele und welche Daten es sich handelt.

Die Opposition wirft der Regierung vor, sie gehe sorglos mit den persönlichen Daten der Menschen um. Heftige Kritik äußerte auch der britische Datenschutzbeauftragte Richard Thomas. Seiner Meinung nach verspiele das Versagen, die persönlichen Daten der Bürger zu schützen, die Glaubwürdigkeit der Behörden und untergrabe das Vertrauen der Öffentlichkeit.

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