News

Computersaboteur erhält Rekordstrafe

Der Systemadministrator Yung-Hsun Lin muss wegen Computersabotage für 30 Monate ins Gefängnis und Schadensersatz von 55.000 Euro zahlen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Newark im US-Bundesstaat New Jersey hat Yung-Hsun Lin mit dem Urteil die bislang längste Bundesstrafe für den Versuch der Computersabotage erhalten. Der Systemadministrator hatte gestanden, Computer-Codes auf den Rechnern seines Arbeitsgebers Medco Health Solutions Inc. manipuliert zu haben. Zudem hatte er eigenen Code eingeschleust, um so eine logische Bombe zu zünden, die die Server des Unternehmens lahm legen sollte.

Yung-Hsun Lin hatte befürchtet, im Zuge der Ausgliederung von Medco Health Solutions Inc. aus dem Mutterkonzern Merck & Co seinen Job zu verlieren. Aus diesem Grund schleuste er die manipulierten Daten ein, die eine Systemattacke an seinem Geburtstag auslösen sollten. Dieser Versuch schlug aufgrund von Programmierfehlern allerdings fehl. Im Januar 2005 fanden Mitarbeiter des Unternehmens den veränderten Code, was nun zur Verurteilung von Yung-Hsun Lin führte.

Computersaboteur erhält Rekordstrafe

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach