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Braunes Netz: Nazis bauen Internet-Präsenz aus

Im gestern vorgelegten Verfassungsschutzbericht 2004 für Deutschland zeichnet sich hinsichtlich der Internet-Präsenz neofaschistischer Propaganda eine düstere Entwicklung ab. Offenbar haben sich braune User mittlerweile wie selbstverständlich in sämtlichen unterschlüpfen der neuen Medien breit gemacht.

Die Zahl der von Deutschen betriebenen rechtsextremen Homepages mit zumeist illegalen Bildern, Videos, Texten und Liedern ist im Vergleich zum Vorjahr mit 950 konstant geblieben. Dabei nutzen die Betreiber oftmals Server in den USA um ihre Propaganda anonym zu verbreiten.

Neben den Homepages werden aber auch andere Möglichkeiten des Webs voll ausgeschöpft. So wurden 2004 beispielsweise Tauschbörsen sehr stark genutzt um rechtsextremes Liedgut zu verbreiten. In einer Razzia am 24. März 2004 durchforstete die Polizei die Wohnungen von 342 meist Jugendlichen Kazaa-Nutzern die strafbare Inhalte aus dem rechtsextremen Bereich zum Tausch angeboten hatten. Aber auch rechte Diskussionsforen, mit bisweilen über 100 Mitglieder , haben stark an Beliebtheit zugenommen.

Braunes Netz: Nazis bauen Internet-Präsenz aus

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Berichte

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Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

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2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

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