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Betrüger greifen Briten unter Verwendung fremder Daten an

Im Jahr 2012 registrierten die Mitglieder der CIFAS – der britischen branchenübergreifenden Antibetrugassoziation – um die 250.000 Betrugsfälle, ein Rekord, der den vorhergehenden Wert um 5% übersteigt. In mehr als 150.000 solcher Fälle gelang es, die Opfer zu identifizieren.

Laut CIFAS-Statistik entfällt die Hälfte der Betrugsfälle in Großbritannien auf Identitätsbetrug ― Betrug also, der im Namen eines rechtmäßigen Anwenders oder einer frei erfundenen Person begangen wird. Die Zahl solcher Vorfälle stieg im vergangenen Jahr um 9%. Um mehr als das Anderthalbfache stieg die Zahl der „Accountdiebstähle“ (Facility Takeover Fraud) ― den ungesetzlichen Zugriff auf Anwenderaccounts und deren Nutzung zu betrügerischen Zwecken. Die Zahl der Opfer von Identitätsbetrug und Takeover Fraud stieg innerhalb eines Jahres insgesamt um 24%.

Gleichzeitig sank die illegale Verwendung von Accounts durch deren Inhaber, der so genannte Account-Missbrauch (Misuse of Facility), um mehr als 15%. In Großbritannien steht ein solcher Missbrauch häufig in Zusammenhang mit Geldwäsche: Die Betrüger werben Freiwillige, die bereit sind, gegen eine Entschädigung ihren makellosen Account im Interesse der „gemeinsamen Sache“ zu verwenden. Diese Art von Betrug belegt im britischen Rating den 2. Platz; im vergangenen Jahr entfielen darauf um die 18,5% der Betrugsfälle.

Zum Abschluss einige Worte über CIFAS. Diese nicht kommerzielle Assoziation zählt 260 britische Organisationen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen, den staatlichen Sektor eingeschlossen. Die Mitglieder dieser Allianz pflegen einen regen Informationsaustausch über betrügerische Aktivitäten und bauen eine gemeinsame Datenbank auf, um ähnliche Betrugsvorfälle künftig zu vermeiden. Analoge Services wurden nach dem Vorbild von CIFAS in Südafrika und Deutschland gegründet.

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