Avast zählt Zusammentreffen seiner User mit erpresserischen Blockern

Laut Statistik von Avast versuchten die Anwender der Antiviren-Produkte dieses Unternehmens seit Anfang April mehr als 18 Millionen Mal auf Websites zu gelangen, die mit Erpresser-Programmen infiziert sind. Nach Einschätzungen des Unternehmens werden seine Produkte derzeit auf 200 Millionen Geräten unter Windows, Mac OS X oder Android genutzt.

Die am weitesten verbreiteten Erpresser-im-Browser sind laut Avast derzeit der Dateien verschlüsselnde Schädling CryptoLocker und die so genannten „Polizeiviren“, die den Zugriff auf das Desktop blockieren. Der aggressivste Vertreter der zweitgenannten, weniger gefährlichen Spielart ist nach wie vor Reveton.

Laut Aussage von Jan Sirmer, Senior Virenanalyst bei Avast, wehrten die Produkte des Unternehmens innerhalb von drei Monaten mehr als 500.000 Angriffe von Browser-Blockern ab. Der Spezialist wies zudem darauf hin, dass Avast allein an einem einzigen Tag im Mai 18.000 Redirects auf Websites verhindern konnte, die solche Schädlinge beherbergen. Dabei ist die Rotation der Hosting-Domains überaus hoch: Etwa alle 10 Minuten tritt eine neue Schaddomain auf den Plan.

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden solche schädlichen Domains auf 117 verschiedenen IP-Adressen gehostet“, stellt Sirmer fest. „Diese IP-Adressen sind über den ganzen Erdball verteilt – von Australien bis Brasilien und Kanada.“

Die meisten Versuche, auf mit Blockern infizierte Websites zu surfen, wurden in Polen registriert, ebenfalls stark gefährdet sind die Nutzer in den USA, in Italien, Mexiko und Frankreich.

Quelle: Networkworld

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